NAG - Nitrat-Austrags-Gefährdung

Die NAG (Nitrataustragsgefährdung) wird berechnet aus den Infomationen zur Wasserspeicherfähigkeit des Bodens (Feldkapazität) und den mittleren Niederschlagsdaten des (Teil)Gebietes. Daraus ergibt sich der sogenannte Austauschfaktor, der ein Maß für die winterliche Sickerwasserbildung unter den Böden ist. Da Nitrat im Wasser gelöst transportiert wird, ergibt eine höhere Sickerwasserbildung auch eine höhere NAG.

Die NAG Daten werden, damit sie als konkrekte Beratungsgrundlage dienen können, für jeden landwirtschaftlichen Schlag gemittelt.

Im Pöhlder Becken weisen vor allem die flachgründigen Standorte (Braunerden und Renzinen) eine hohe oder sogar sehr hohe Nitrataustragsgefährdung auf. Das heisst, rechnerisch wird der Boden mehrmals während eines Winters von Sickerwasser durchspült. Nitrat, das vor dem Winter im Bodenwasser gelöst war, geht in diesen Böden dem Pflanzenbau unweigerlich durch Auswaschung verloren.

Die Kolluvien, Parabraunerden und Auengleye weisen dagegen eine geringe bis sehr geringe Nitrataustragsgefährdung auf. Nitrat, das sich vor dem Winter in diesen Böden befindet wird nur in sehr feuchten Jahren vollständig ausgewaschen. In der Regel wird das Nitrat zwar in tiefere Bodenschichten verlagert, steht aber der Folgefrucht ab einem bestimmten Entwicklungsstadium wieder als Nährstoff zur Verfügung.

Grafik vergrössern: NAG Karte des Pöhler Beckens

 
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