Zwischenfruchtanbau

Ihnen allen ist die Grundwasserschutz-Wirkung des Zwischenfrucht-anbaus sicher bekannt. Nach der Ernte der Hauptfrucht bleiben je nach Fruchtart mehr oder weniger große Mengen Stickstoff (N) in mineralischer oder leicht minera­lisierbarer Form im Boden zurück. Bei Fehlen ei­ner N-aufnahmestarken Herbstbe­grünung kann dieser Stickstoff u. U. zu einer erhöhten Nitrat-Belastung des winterlichen Sicker­wassers führen.

Zwischenfrüchte speichern diesen Stickstoff in ihrer Pflanzenmasse bis zum Frühjahr.

Ne­ben der Nährstoff-Konservierung haben Zwi­schenfrüchte eine positive Wirkung in Bezug auf den Erosions­schutz und die Humuserhaltung.

Weitere Vorteile ergeben sich für den Landwirt z. T. durch die Möglichkeit der Futtererzeu­gung und die Nematodenbekämpfung mit bestimmten Öl­rettich- und Senfsorten.

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20.12.2018

Artikel in der LandInForm vom 4/2018 zum Thema:
Zusammen für Trinkwasserschutz

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