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"Gewässerschutzberatung für die Landwirtschaft"
www.eler.niedersachsen.de
Maßnahmenkatalog für Freiwillige Vereinbarungen 2025/2026
Den Maßnahmenkatalog finden Sie hier ... weiterlesen
ANDI-Antragsverfahren 2025
Bitte denken Sie daran beim diesjährigen ANDI-Antragsverfahren Ihre Antragsdaten für die Wasserschutzberatung bereit zu stellen. Dies erfolgt über das Setzen von zwei Häkchen im ANDI-Antrag. Anhand dieser Daten erfolgt die Bearbeitung der „Freiwilligen Vereinbarungen“ innerhalb der Kooperation. Hierdurch können wir Sie zielgerichtet beraten, auch hinsichtlich anderer Fördermaßnahmen und bürokratischer Vorgaben (Stoffstrombilanz, Düngebedarfsermittlung, ENNI u. ä.).
Enni-Meldung
Alle Betriebe, die in den Vorjahren verpflichtet waren, eine Düngebedarfsermittlung zu erstellen, sind meldepflichtig. Diese Betriebe müssen nicht nur die Düngebedarfsermittlung erstellen, sondern im ENNI-Portal eine digitale Meldung der Düngebedarfsermittlung, der Dokumentation der Düngung (quasi die Schlagkartei) und die 170 kg Norg-Berechnung bis zum 31.03.2025 für das Jahr 2024 abgeben. Von der Melde- und Dokumentationspflicht befreit, sind Betriebe <15 ha, die keinen Wirtschaftsdünger aufgenommen haben oder einen Stickstoffanfall von max. 750 kg N aus eigener Tierhaltung haben. Das bedeutet, auch Kleinstbetriebe ohne Tierhaltung werden meldepflichtig, wenn Wirtschaftsdünger/Gärrest aufgenommen wird.
Allelopathische Wirkung von Zwischenfrüchten auf Schadgräser
Aufgrund der sich in den letzten Jahren verstärkten Resistenzbildung von Schadgräser gegenüber Herbiziden nimmt deren Besatz auf vielen Flächen stark zu. Da nicht damit zu rechnen ist, dass es für diese Ungräser in den nächsten Jahren neue Herbizide geben wird, muss man andere Wege finden, um diese auf den Flächen zurückzudrängen. Ein Ansatz ist eine allelopathische Wirkung von bestimmten Kulturen, in diesem Fall Rauhafer und Buchweizen, auf die Schadgräser zu nutzen.
In diesem Versuch wurde nach der Getreideernte eine Zwischenfruchtmischung aus Buchweizen und Rauhafer auf Teilflächen von Problemstandorten ausgesät, um deren Wirkung auf die Schadgräserpopulation in der Folgezeit zu beobachten. Im Herbst erfolgte eine erste Bonitur der Flächen, mit unterschiedlichen Ergebnissen. Ziel ist eine längerfristige Beurteilung über mehrere Jahre hinweg. Hierüber werden wir Sie weiter unterrichten.

Unter Allelopathie versteht man Wechselwirkungen, die durch die Abgabe von selbst produzierten oder beim Zerfall freigesetzten chemischen Verbindungen (allelochemicals) zwischen Pflanzen derselben oder verschiedener Arten, Pflanzen und Mikroorganismen bzw. Pflanzen und Pilzen induziert werden. Die chemische Ökologie beschreibt Synthese, Verteilung, Persistenz und Wirkung dieser Stoffe im Empfängerorganismus. Der Begriff geht auf den österreichischen Botaniker Hans Molisch zurück, der ihn 1937 kurz vor seinem Tode prägte und damit den gleichnamigen Wissenschaftszweig begründete.
Videos zum Thema: Beseitigung von winterharten Zwischenfrüchten und Untersaaten mit flacharbeitenden Maschinen
Los geht es mit dem Präzisionsgrubber von Treffler:
Im zweiten Video wird eine flach arbeitende Fräse von Celli vorgeführt:
Das dritte Video zeigt eine Carrier-Scheibenegge von Väderstadt mit CrossCutter Disc:
Beratung zu aktuellen Fragen
Zu aktuellen Beratungsthemen wie Düngebedarfsermittlung, ENNI, Stoffstrombilanz, GAP, GLÖZ, Ökoregeln, AUKM oder ähnlichem stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Lothar Kupsch Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , Telefon 0551 5488513 Knut Willamowius Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ,Telefon 0171 650 61 54 Viviane Lips Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ,Telefon 0151 5121 2284
Redaktioneller Hinweis
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 Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz
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